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Allgemein

Das Rotationsmodell einfach erklärt

August 5, 2026

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Jomb Team

Beim Rotationsmodell durchlaufen Lernende während ihrer Lehre mehrere Betriebe, statt die ganze Zeit an einem einzigen Ort zu verbringen. Was auf den ersten Blick ungewohnt klingt, ist ein durchdachtes System – mit Vorteilen für alle Beteiligten.

So funktioniert die Rotation

Die Lernenden wechseln in festgelegten Etappen zwischen den Partnerbetrieben des Verbunds. Jeder Betrieb bildet in dem Bereich aus, den er am besten abdeckt. Der Verbund plant die Wechsel, koordiniert die Abläufe und sorgt dafür, dass am Ende alle Ausbildungsinhalte abgedeckt sind.

Was die Lernenden davon haben

Junge Menschen sammeln so breite Praxiserfahrung: Sie lernen verschiedene Unternehmen, Arbeitsweisen und Menschen kennen. Das macht sie flexibel, selbstständig und gut vernetzt – und sie entdecken oft Stärken, die in einem einzigen Betrieb verborgen geblieben wären.

Was die Betriebe davon haben

Auch für die Unternehmen lohnt sich das Modell:

  • Die Verantwortung für die Ausbildung wird geteilt – kein Betrieb muss alles allein abdecken.
  • Auch spezialisierte oder kleinere Betriebe können ausbilden, obwohl sie nicht jeden Lehrinhalt selbst anbieten.
  • Der administrative Aufwand sinkt, weil der Verbund die Organisation übernimmt.

Kurz gesagt: Das Rotationsmodell verbindet die Stärken mehrerer Betriebe zu einer runden Ausbildung – und macht Ausbilden auch dort möglich, wo es allein schwierig wäre.

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